Erfolgreich abgelegte Leistungsprüfung
Truppmannausbildung 2008 - stattliche Anzahl Deubacher Teilnehmer!

Die
Biogasanlage und Ihre Gefahrenschwerpunkte
Die Führungskräfte der Feuerwehren aus Deubach, Gessertshausen, Kutzenhausen, Margertshausen, Rommelsried und Willishausen fanden sich kürzlich auf Einladung von Franz Dörle, dem Betreiber, und unserer Wehr in der Biogasanlage Deubach zusammen.
Die Führung durch die Anlage übernahm Herr Quirrenbach von der Firma NQ Anlagentechnik. Bei einem Rundgang erklärte er die Funktionsweise und wies auf bestimmte Bereich hin, die von Feuerwehren nur unter Atemschutz betreten werden dürfen.
Im Anschluss an die Besichtigung klärte Kreisbrandmeister Otto Trieb die 30 Teilnehmer über die besonderen Gefahrenschwerpunkte auf und was Feuerwehren im Einsatzfall besonders zu beachten hätten.
Auf jeden Fall zu beachten seien im Einsatzfall das Absperren des Gas-Haupthahnes und „auf keinen Fall den Not-Aus-Knopf betätigen“, so Quirrenbach. Auch wies er auf die Aufgabe der installierten Gasfackel hin: „Das heißt nicht, dass es brennt, wenn das überschüssige Gas über diese abgefackelt wird. Es braucht also niemand die Feuerwehr deswegen zu rufen“.
„Es war ein sehr informativer Abend und die Feuerwehren wissen nun, worauf sie zu achten haben, sollte es einmal zum Einsatzfall kommen“, bescheinigte auch Bürgermeister Anton Mayer. Kommandant Jürgen Neidlinger freute sich über die hohe Teilnehmerzahl, wünschte sich aber, dass er die Feuerwehren hier auch wirklich nur zu Schulungszwecken begrüßen kann – nicht bei Einsätzen.
Die Feuerwehr Deubach bedankt sich bei der Familie Dörle für die Einladung, die Vorbereitungen und die hervorragende Bewirtung im Anschluss!
Leistungsabzeichen
nach neuen Richtlinien
Am
26. April
07 legten etliche Kameraden das Leistungsabzeichen nach den neuen Richtlinien
ab. Da unsere Wehr im Bereich Inspektion Mitte die erste Wehr war, die das
Leistungsabzeichen nach den neuen Kriterien abgenommen bekam, fanden sich neben
unserem Kreisbrandrat Georg Anzenhofer auch etliche Besucher benachbarter Wehren
ein. Unser Kreisbrandrat erklärte das Wesen der neuen Richtlinien sinngemäß:
Es gibt im Ablauf mehr Kommandos und jeder hat jetzt seine Sache selbst zu
machen. Hier ein paar Bilder vom Lesitungsabzeichen, das natürlich bestanden
wurde:

Brandcontainer
in Gessertshausen
Am 26. Juli gings für unsere Atemschützer zum Brandcontainer, einem rollenden Übungsobjekt in dem unter Realbedingungen Brandbekämpfung geübt werden kann. Aufgestellt war der Sattelauflieger bei unserer Nachbarwehr in Gessertshausen. Zunächst waren eineinhalb Stunden Theorie angesagt, ehe es ans "Eingemachte" ging. Im Freien wurde die Löschtechnik von jedem Einzelnen nochmals geübt. Anschließend wurde die Schutzkleidung angelegt und der Atemschutz angeschlossen. Nach einem schweißtreibenden Gruppenbild bei über 30° in der prallen Sonne mit schwerer Schutzkleidung und letzten Instruktionen hieß es nun: Bitte alles einsteigen! Nachdem sich das Feuer richtig entwickelt hatte, wurden die Türen geschlossen. Aus allen Ritzen drang dicker Rauch und auf ein Klopfzeichen wurden die Türen von außen wieder geöffnet. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Schützen
Sie sich vor Wasser im Keller
Problemkreis Kanalrückstau
– Problemkreis Oberflächenwasser
Im
Mai, Juni und Juli gehen viele Feuerwehreinsätze auf das Konto
Kellerüberflutung. Viele Hausbesitzer haben aus den Erfahrungen der vergangenen
Jahre in Ihre Kanalanschlüsse Rückstauklappen eingebaut. Diese sehr sinnvolle
Einrichtung sollte von Zeit zu Zeit gewartet und auf ihre Funktionsfähigkeit
hin überprüft werden. Nur so kann der Schutz vor der braunen Flut aus dem
Kanal sichergestellt werden.
Bei vielen Einsätzen ist aber immer wieder zu beobachten, dass
Geländegegebenheiten nicht genügend Rechnung getragen wird und oft ist der
Kellerlichtschacht der tiefste Punkt. Kellerlichtschächte, Kelleraußenabgänge
und in den Keller reichende Geländevertiefungen sollten mit einer mindestens 15
cm hohen, natürlich wasserdichten Barriere versehen sein, bzw ihr Rand sollte
15 cm über Geländeniveau liegen. Durch geschickte Geländeanpassung kann man
Stolperfallen vermeiden. Prüfen Sie auch das Sie umgebende Gelände und
beobachten Sie bei stärkeren Regenfällen wie sich das Wasser auf ihrem
Grundstück verhält. Aus diesen Beobachtungen können Sie bereits geeignete
Abwehrmaßnahmen ableiten.
Jahreshauptversammlung
vom 05.01.2006 – Wahl der Vorstandschaft
In
der Jahreshauptversammlung am 05.01.2006 wurde die gesamte Vorstandschaft des
Feuerwehrvereins Deubach neu gewählt. Der Vorstandsvorsitzende und die
bisherige Vorstandschaft der Abteilung Feuerwehr stellten sich geschlossen zur
Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die bisherigen Kommandanten
wurden wiedergewählt und in ihrem Amt bestätigt.
Stefan Donderer, Vorsitzender des Vorstandes
Heribert Rank, Vorsitzender der Abteilung Feuerwehr
Fritz Leger, Kassenwart der Abteilung Feuerwehr
Hans Paulus, Schriftführer der Abteilung Feuerwehr
Jürgen Neidlinger, 1. Kommandant
Michael Eschey, 2. Kommandant
Gregor Kraus, Vertreter der passiven Mitglieder der Abteilung Feuerwehr
Manfred Nachtrub, Jugendvertreter der Abteilung Feuerwehr
Max Kröner, Beisitzer der Abteilung Feuerwehr
Robert Kugelbrey, Beisitzer der Abteilung Feuerwehr
Franz Reitmayer übergibt Fahne an Robert Kugelbrey
Nach 27 Jahren hat unser Kamerad Franz Reitmayer den Posten des Fähnrichs in unserem Verein aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Wir danken ihm, dass er unseren Verein die langen Jahre bei unzähligen Veranstaltungen und Festen mit unserer Fahne anführte. Nachfolger ist nun Robert Kugelbrey, der Franz Reitmayer besonders die letzten beiden Jahre schon vertrat.
Ehrung
langjähriger Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr Deubach.
Im Rahmen eines Kameradschaftsabends, der von der Feuerwehrkapelle, den Dullbachtalern musikalisch begleitet wurde, ehrte die Freiwillige Feuerwehr Deubach am 2. Juli Mitglieder, die zwischen 50 und 65 Jahren dem Verein angehören und ihm treu verbunden sind. In seiner Ansprache betonte Vorstandsvorsitzender Stefan Donderer wie wichtig gerade in unserer heutigen Zeit der respektvolle Umgang mit unseren Vätern ist, die ja das Fundament unseres Vereins bilden und wie sie unserer Jugend Vorbild sind, sich in gleicher Weise im Verein zu engagieren. Vorstand Heribert Rank betonte den familiären Zusammenhalt in Deubach und überreichte gemeinsam mit Stefan Donderer Urkunden und ein gutes Tröpfchen zum Zeichen der Dankbarkeit aller Vereinsmitglieder gegenüber den Geehrten. Der stellvertretende Landrat Max Strehle, MdL, erteilte in seiner Gratulationsansprache den Bestrebungen zur Auflösung der Ortsteilfeuerwehren eine klare Absage und betonte die soziale Klammerfunktion gerade der Feuerwehren in unseren Dörfern. Geehrt wurden für 50jährige Zugehörigkeit: Max Baumgärtner, Johann Gayer, Johann Mayrhörmann, Martin Ohnesorg, Richard Ohnesorg, Anton Mayer und Josef Neff. Auf eine 55jährige Mitgliedschaft können zurückblicken: Josef Reitmayer, Theo Singer, Sebastian Dirr, Konrad Däubler, Willi Miller und Johann Schmerbeck. 60 Jahre Mitglied ist Fritz Leger. Seit 65 Jahren Mitglied sind Georg Kraus und der langjährige Kommandant und Ehrenvorstand Johann Rößle.
Auf
dem Gruppenbild von rechts:
Sebastian Dirr, Bürgermeister
Anton Mayer, stellvertretender Landrat Max Strehle MdL, Max Baumgärtner,
Richard Ohnesorg, Vorstandsvorsitzender Stefan Donderer, Georg Kraus, Theo
Singer, Ehrenvorstand Johann Rößle, Johann Gayer, Johann Schmerbeck, Konrad Däubler,
Vorstand Heribert Rank.
Alfred
Donderer,
unser Ehrenvorstand
aus dem aktiven Dienst verabschiedet
Alfred
Donderer, beliebt bei Jung und Alt, schied wegen Erreichens der Altersgrenze aus
dem aktiven Dienst aus. Ein wenig Wehmut kam schon auf, war unser Fredl doch 18
Jahre Vorstand und hat den Verein zu dem gemacht was er heute ist. Die Gründung
der Dullbachtaler geht auf seine Initiative zurück. Immer umtriebig, immer
humorvoll, so kennen wir ihn alle. Wenn es ein Fest zu feiern gibt, ist er dabei.
Ob beim Zeltaufbau, hinter dem Tresen, in der Küche oder als Bedienung –
Fredl ist stets in Bewegung.
So gab es am 17.Oktober in den Zech-Stuben eine
kleine Feier, bei der Vizelandrat und Abgeordneter Max Strehle die Verdienste
Alfred Donderers würdigte, besonders auf die gesellschaftliche Rolle der
Feuerwehren in unseren Dörfern hinwies und sich bei Alfred Donderer mit der
Landkreiskrawatte bedankte.
Kreisbrandrat Georg Anzenhofer verwies auf die
besonderen Verdienste von Alfred Donderer in den über 40 Jahren aktiven
Dienstes und überreichte ihm das Ehrenkreuz von Innenminister Beckstein.
Bürgermeister Anton Mayer hob die Schaffenskraft von Alfred Donderer hervor,
bedankte sich im Namen der Gemeinde und überreichte die Gemeindeuhr. Unser
Kommandant, Jürgen Neidlinger, meinte, für unseren Fredl ändere sich ja
nichts, außer dasss er bei Alarm jetzt liegen bleiben dürfe.

Von links: Michael Eschey, 2. Kommandant, Jürgen Neidlinger, 1. Kommandant,
Kreisbrandrat Georg Anzenhofer, Bürgermeister Anton Mayer, unser langjähriger
Kommandant Gregor Kraus, unser Jubilar Alfred Donderer und Vizelandrat Max
Strehle, MdL.