Erfolgreich abgelegte Leistungsprüfung


Am 28.Mai war es soweit für eine weitere Gruppe unserer Wehr.
Sozusagen auf die Schnelle entschloß man sich beim Dorffest, sich binnen einer Woche
fit zu machen für die Leistungsprüfung. Verschiedene Knoten auf Zeit machen, Zusatzaufgaben lösen wie
z.B. Beantworten von Fragen zur ersten Hilfe oder Gefahrgutzeichen erkennen waren der Anfang der Prüfung.
Dann wurde ausgelost, wer in der Gruppe welche Arbeiten zu erledigen hatte - der wohl spannenste Moment. 
Mit einer Maximalzeit von 190 Sekunden mußte dann ein kompletter Angriffsaufbau mit 3 Rohren vorgenommen werden. 

Für das anschließende Kuppeln der Saugleitung war eine Höchstzeit von 100 Sekunden vorgegeben. 
Dann folgte die Trockensaugprobe mit der eben gekuppelten Leitung, bei der ein erzueugter Unterdruck 120 Sekunden 
konstant bleiben mußte. Denn was nützt eine gut ausgebildete Feuerwehr, wenn das Material versagt?! 
Die erfolgreichen Prüflinge in verschiedenen Stufen waren: Hans Mairhörmann (stellte sich ohne Wertung als Maschinist zur Verfügung), 
Manfred Nachtrub, Günther Nachtrub, Sebastian Kneißl, Thomas Neugebauer, Martin Stöberl, Melanie Roth, Johannes Reitmayer und Jürgen Angele.
Als Prüfer und Schiedsrichter fungierten Kreisbrandmeister Otto Trieb und Jürgen Breu sowie Josef Rölle.        

Truppmannausbildung 2008 - stattliche Anzahl Deubacher Teilnehmer! 


12 Jungs und Mädels stellten sich der Truppmann-Ausbildung in diesem Jahr. Nach 5 Wochen Dauerstress in Sachen Theorie und
Praxis legte unser Feuerwehr-Nachwuchs am 23 Oktober (Theorie) und 24. Oktober (Praxis) die Prüfung ab. 
Es darf erwähnt werden, daß 3 Teilnehmer dieses Lehrgangs beinahe die volle Punktzahl in der Theorie erreicht haben – 49 von 50 möglichen Punkten! Mit von der Partie waren auch noch Teilnehmer der Feuerwehren aus Gessertshausen, Kutzenhausen, Biburg, Margertshausen, Ustersbach und Anhausen – bisher einer der größten Lehrgänge mit angemeldeten 40 Teilnehmern.  
Unser Kommandant Jürgen faßte nach der Prüfung zusammen: "Eine der besten Gruppen bei einer Truppmannausbildung – sowohl in Sachen Disziplin als auch das Lernen und mitmachen. Wir sind richtig stolz, Euch bei uns in der Feuerwehr zu haben!" 
Auf dem Bild unsere Teilnehmer. Leider fehlen auf dem Foto Christina Müller und Sabine von Hofer. 


v.l.: Dennis Haschke, Matthias Schaule, Manuel Riegg, Franz Reitmayer, Sebastian Schaule, 
Matthias Kastner, Jakob Mayrhörmann, Madita Carnold,
Moritz Schober, Jasmin Wollmann     


Die Biogasanlage und Ihre Gefahrenschwerpunkte

Die Führungskräfte der Feuerwehren aus Deubach, Gessertshausen, Kutzenhausen, Margertshausen, Rommelsried und Willishausen fanden sich kürzlich auf Einladung von Franz Dörle, dem Betreiber, und unserer Wehr in der Biogasanlage Deubach zusammen.

Die Führung durch die Anlage übernahm Herr Quirrenbach von der Firma NQ Anlagentechnik. Bei einem Rundgang erklärte er die Funktionsweise und wies auf bestimmte Bereich hin, die von Feuerwehren nur unter Atemschutz betreten werden dürfen.

Im Anschluss an die Besichtigung klärte Kreisbrandmeister Otto Trieb die 30 Teilnehmer über die besonderen Gefahrenschwerpunkte auf und was Feuerwehren im Einsatzfall besonders zu beachten hätten.

Auf jeden Fall zu beachten seien im Einsatzfall das Absperren des Gas-Haupthahnes und „auf keinen Fall den Not-Aus-Knopf betätigen“, so Quirrenbach. Auch wies er auf die Aufgabe der installierten Gasfackel hin: „Das heißt nicht, dass es brennt, wenn das überschüssige Gas über diese abgefackelt wird. Es braucht also niemand die Feuerwehr deswegen zu rufen“.

„Es war ein sehr informativer Abend und die Feuerwehren wissen nun, worauf sie zu achten haben, sollte es einmal zum Einsatzfall kommen“, bescheinigte auch Bürgermeister Anton Mayer. Kommandant Jürgen Neidlinger freute sich über die hohe Teilnehmerzahl, wünschte sich aber, dass er die Feuerwehren hier auch wirklich nur zu Schulungszwecken begrüßen kann – nicht bei Einsätzen.

Die Feuerwehr Deubach bedankt sich bei der Familie Dörle für die Einladung, die Vorbereitungen und die hervorragende Bewirtung im Anschluss!


Leistungsabzeichen nach neuen Richtlinien 

Am 26. April 07 legten etliche Kameraden das Leistungsabzeichen nach den neuen Richtlinien ab. Da unsere Wehr im Bereich Inspektion Mitte die erste Wehr war, die das Leistungsabzeichen nach den neuen Kriterien abgenommen bekam, fanden sich neben unserem Kreisbrandrat Georg Anzenhofer auch etliche Besucher benachbarter Wehren ein. Unser Kreisbrandrat erklärte das Wesen der neuen Richtlinien sinngemäß: Es gibt im Ablauf mehr Kommandos und jeder hat jetzt seine Sache selbst zu machen. Hier ein paar Bilder vom Lesitungsabzeichen, das natürlich bestanden wurde:



Brandcontainer in Gessertshausen

Am 26. Juli gings für unsere Atemschützer zum Brandcontainer, einem rollenden Übungsobjekt in dem unter Realbedingungen Brandbekämpfung geübt werden kann. Aufgestellt war der Sattelauflieger bei unserer Nachbarwehr in Gessertshausen. Zunächst waren eineinhalb Stunden Theorie angesagt, ehe es ans "Eingemachte" ging. Im Freien wurde die Löschtechnik von jedem Einzelnen nochmals geübt. Anschließend wurde die Schutzkleidung angelegt und der Atemschutz angeschlossen. Nach einem schweißtreibenden Gruppenbild bei über 30° in der prallen Sonne mit schwerer Schutzkleidung und letzten Instruktionen hieß es nun: Bitte alles einsteigen! Nachdem sich das Feuer richtig entwickelt hatte, wurden die Türen geschlossen. Aus allen Ritzen drang dicker Rauch und auf ein Klopfzeichen wurden die Türen von außen wieder geöffnet. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte: 

 

Schützen Sie sich vor Wasser im Keller 
Problemkreis Kanalrückstau – Problemkreis Oberflächenwasser

Im Mai, Juni und Juli gehen viele Feuerwehreinsätze auf das Konto Kellerüberflutung. Viele Hausbesitzer haben aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre in Ihre Kanalanschlüsse Rückstauklappen eingebaut. Diese sehr sinnvolle Einrichtung sollte von Zeit zu Zeit gewartet und auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Nur so kann der Schutz vor der braunen Flut aus dem Kanal sichergestellt werden.

Bei vielen Einsätzen ist aber immer wieder zu beobachten, dass Geländegegebenheiten nicht genügend Rechnung getragen wird und oft ist der Kellerlichtschacht der tiefste Punkt. Kellerlichtschächte, Kelleraußenabgänge und in den Keller reichende Geländevertiefungen sollten mit einer mindestens 15 cm hohen, natürlich wasserdichten Barriere versehen sein, bzw ihr Rand sollte 15 cm über Geländeniveau liegen. Durch geschickte Geländeanpassung kann man Stolperfallen vermeiden. Prüfen Sie auch das Sie umgebende Gelände und beobachten Sie bei stärkeren Regenfällen wie sich das Wasser auf ihrem Grundstück verhält. Aus diesen Beobachtungen können Sie bereits geeignete Abwehrmaßnahmen ableiten.


Jahreshauptversammlung vom 05.01.2006 – Wahl der Vorstandschaft

In der Jahreshauptversammlung am 05.01.2006 wurde die gesamte Vorstandschaft des Feuerwehrvereins Deubach neu gewählt. Der Vorstandsvorsitzende und die bisherige Vorstandschaft der Abteilung Feuerwehr stellten sich geschlossen zur Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die bisherigen Kommandanten wurden wiedergewählt und in ihrem Amt bestätigt.  

Stefan Donderer, Vorsitzender des Vorstandes 
Heribert Rank, Vorsitzender der Abteilung Feuerwehr 
Fritz Leger, Kassenwart der Abteilung Feuerwehr 
Hans Paulus, Schriftführer der Abteilung Feuerwehr
Jürgen Neidlinger, 1. Kommandant 
Michael Eschey, 2. Kommandant
Gregor Kraus, Vertreter der passiven Mitglieder der Abteilung Feuerwehr
Manfred Nachtrub, Jugendvertreter der Abteilung Feuerwehr 
Max Kröner, Beisitzer der Abteilung Feuerwehr
Robert Kugelbrey, Beisitzer der Abteilung Feuerwehr 

Franz Reitmayer übergibt Fahne an Robert Kugelbrey

Nach 27 Jahren hat unser Kamerad Franz Reitmayer den Posten des Fähnrichs in unserem Verein aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Wir danken ihm, dass er unseren Verein die langen Jahre bei unzähligen Veranstaltungen und Festen mit unserer Fahne anführte. Nachfolger ist nun Robert Kugelbrey, der Franz Reitmayer besonders die letzten beiden Jahre schon vertrat.


Ehrung langjähriger Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr Deubach.

Im Rahmen eines Kameradschaftsabends, der von der Feuerwehrkapelle, den Dullbachtalern musikalisch begleitet wurde, ehrte die Freiwillige Feuerwehr Deubach am 2. Juli Mitglieder, die zwischen 50 und 65 Jahren dem Verein angehören und ihm treu verbunden sind. In seiner Ansprache betonte Vorstandsvorsitzender Stefan Donderer wie wichtig gerade in unserer heutigen Zeit der respektvolle Umgang mit unseren Vätern ist, die ja das Fundament unseres Vereins bilden und wie sie unserer Jugend Vorbild sind, sich in gleicher Weise im Verein zu engagieren. Vorstand Heribert Rank betonte den familiären Zusammenhalt in Deubach und überreichte gemeinsam mit Stefan Donderer Urkunden und ein gutes Tröpfchen zum Zeichen der Dankbarkeit aller Vereinsmitglieder gegenüber den Geehrten. Der stellvertretende Landrat Max Strehle, MdL, erteilte in seiner Gratulationsansprache den Bestrebungen zur Auflösung der Ortsteilfeuerwehren eine klare Absage und betonte die soziale Klammerfunktion gerade der Feuerwehren in unseren Dörfern. Geehrt wurden für 50jährige Zugehörigkeit: Max Baumgärtner, Johann Gayer, Johann Mayrhörmann, Martin Ohnesorg, Richard Ohnesorg, Anton Mayer und Josef Neff. Auf eine 55jährige Mitgliedschaft können zurückblicken: Josef Reitmayer, Theo Singer, Sebastian Dirr, Konrad Däubler, Willi Miller und Johann Schmerbeck. 60 Jahre Mitglied ist Fritz Leger. Seit 65 Jahren Mitglied sind Georg Kraus und der langjährige Kommandant und Ehrenvorstand Johann Rößle.

Auf dem Gruppenbild von rechts:
Sebastian Dirr, Bürgermeister Anton Mayer, stellvertretender Landrat Max Strehle MdL, Max Baumgärtner, Richard Ohnesorg, Vorstandsvorsitzender Stefan Donderer, Georg Kraus, Theo Singer, Ehrenvorstand Johann Rößle, Johann Gayer, Johann Schmerbeck, Konrad Däubler, Vorstand Heribert Rank.


 

Alfred Donderer, 
unser Ehrenvorstand 
aus dem aktiven Dienst verabschiedet

Alfred Donderer, beliebt bei Jung und Alt, schied wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus. Ein wenig Wehmut kam schon auf, war unser Fredl doch 18 Jahre Vorstand und hat den Verein zu dem gemacht was er heute ist. Die Gründung der Dullbachtaler geht auf seine Initiative zurück. Immer umtriebig, immer humorvoll, so kennen wir ihn alle. Wenn es ein Fest zu feiern gibt, ist er dabei. Ob beim Zeltaufbau, hinter dem Tresen, in der Küche oder als Bedienung – Fredl ist stets in Bewegung. 

So gab es am 17.Oktober in den Zech-Stuben eine kleine Feier, bei der Vizelandrat und Abgeordneter Max Strehle die Verdienste Alfred Donderers würdigte, besonders auf die gesellschaftliche Rolle der Feuerwehren in unseren Dörfern hinwies und sich bei Alfred Donderer mit der Landkreiskrawatte bedankte. 

Kreisbrandrat Georg Anzenhofer verwies auf die besonderen Verdienste von Alfred Donderer in den über 40 Jahren aktiven Dienstes und überreichte ihm das Ehrenkreuz von Innenminister Beckstein. Bürgermeister Anton Mayer hob die Schaffenskraft von Alfred Donderer hervor, bedankte sich im Namen der Gemeinde und überreichte die Gemeindeuhr. Unser Kommandant, Jürgen Neidlinger, meinte, für unseren Fredl ändere sich ja nichts, außer dasss er bei Alarm jetzt liegen bleiben dürfe.


Von links: Michael Eschey, 2. Kommandant, Jürgen Neidlinger, 1. Kommandant, Kreisbrandrat Georg Anzenhofer, Bürgermeister Anton Mayer, unser langjähriger Kommandant Gregor Kraus, unser Jubilar Alfred Donderer und Vizelandrat Max Strehle, MdL.